Startseite • Schriftgröße: A  A  A • Sprache: Information über St. Peter-Ording  Information about St. Peter-Ording  Information om St. Peter-OrdingImpressum
Pfahlbau - St. Peter-Ording - NordseeMoin Moin in St. Peter-Ording an der Nordseeküste Schleswig-HolsteinSt. Peter-Ording - Nordsee
St. Peter-Ording - Nordsee

Sie sind hier: St. Peter-Ording » Strandbereich

Strandbereich

St. Peter-Ording - Strand bis zum Horizont

 

Fünfmal so breit wie die Pariser Champs-Elysées, knapp viermal so lang wie der Kudamm in Berlin - die Ausmaße des Strandes von St. Peter-Ording entziehen sich nicht nur jedem unmittelbaren Vergleich. Sie sind europaweit auch nahezu konkurrenzlos. Rein rechnerisch liegen dem Strandbesucher rund zehn Millionen Quadratmeter cremig-weiße, feinsandige Weitläufigkeit zu Füßen.

 

Zwölf Kilometer in der Länge und bis zu zwei Kilometer in der Breite erstreckt sich das erholsame maritime Sein. Damit eröffnet sich zwischen Nordseewellen und Dünengürtel, zwischen Flutsaum und Salzwiesen ein Maß an Freiheit und individueller Urlaubsgestaltung, das seinesgleichen sucht.

 

Der Platz im vergnügten Getümmel von Sonnenanbetern und Strandaktionen ist genauso zu haben wie die ungestörte Beschaulichkeit fernab jeder bunten Geselligkeit.

 

Gastlichkeit auf Stelzen

 

Vor knapp hundert Jahren kreiert, ist eines der originellsten maritimen Bauwerke längst zum Inbegriff von Gastlichkeit in St. Peter-Ording geworden.

 

1911 eröffnete auf der großen Sandbank der erste Pfahlbau, um die Urlauber nach vollzogenem Bad zu erlaben. Der Prototyp hatte schnell den für Binnenländer etwas befremdlichen Namen „Giftbude“ weg - was nichts anderes hieß, als dass es dort „wat giv“, nämlich einen hochprozentigen Schluck für die innere Wärme. Das Ziel, sich nicht nur gegen ungesundes Frösteln, sondern auch gegen die Attacken des Meeres zu behaupten, wurde allerdings verfehlt. Das Restaurant war zu niedrig gebaut und überlebte die heranflutenden Wasser nur relativ kurze Zeit.

 

Obwohl die späteren Pfahlbauten sich vorsorglich immer höher in die Lüfte erhoben, blieb die Nordsee ein heikles Gegenüber. Noch Mitte der 1990-er Jahre rückte eines der Stelzen-Restaurants um etliche hundert Meter vom Flutsaum weg, um die Existenz zu sichern. Ein anderes Gebäude ist bei Flut mittlerweile nur über einen Steg zu erreichen.

 

Die ganz eigene Behaglichkeit der Pfahlbauten, die soliden, oft erlesenen gastronomischen Angebote und das genussvolle Eingebundensein in die Natur des Meeres wollen die Gäste aber längst nicht mehr missen. Mit gutem Grund hat der Strand von St. Peter-Ording also inzwischen fünf Pfahlbau-Ensembles; jede Gruppe besteht aus drei Gebäuden für Gastronomie, Badeaufsicht und Toiletten.

 

 

Norddeutsche Hitze

 

Die Anwesenheit prachtvoller, niemals weichender Hitze ist für die Nordseeküste keine wirklich typische Eigenschaft - außer für St. Peter-Ording. Seine stets verfügbare Hitze verdankt das Heilbad der einstigen Gepflogenheit, Sandbänken eigene Bezeichnungen - ähnlich einem Flurnamen - zu geben.

 

Das betreffende raumgreifende Areal vor Sankt Peter firmierte damals unter dem Namen "Hitze". Noch heute ist der historische Titel im örtlichen Wortschatz treu verankert: Menschen, die am Ufersaum nach Bernstein oder anderen erstrebenswerten Gütern suchen, sind in St. Peter-Ording nun mal keine gewöhnlichen Strandläufer, sondern "Hitzlöper".

 

Unterkünfte | Informationen | Strandbereich | Gesundheit und Wellness | Freizeit und Events | Webcams

Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording - Maleens Knoll 2 - 25826 St. Peter-Ording
Telefon: 04863-999 0 - E-Mail: info(at)tz-spo.de
www.st.peter-ording.de - www.st.peter-ording-nordsee.de - www.duenen-therme.de

Veranstaltungen in St. Peter-Ording, Eiderstedt, Tönning und Friedrichstadt
Nordseeurlaub auf Eiderstedt - Schleswig-Holstein